Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Ueberfluß herrſchte in ſeinem Hauſe, und ſeine Hand war ſtets bereit den Armen beizuſtehen. Kein Fremdling kehrte von ſeiner Thuͤr, ohne Beweiſe ſeiner Gaſtfreiheit zu erhalten.

Doch Anton hatte auch ſeine ſchlimmen Seiten: ſein Temperament war aͤußerſt heftig, und waͤhrend der Paroxismen dieſer Leidenſchaftlichkeit mißhandelte er nicht ſelten ſeine Knechte. Aber wahrlich, es ſchien faſt, als thaͤte er dies blos, um ſich hinterher zu ihrem Vortheil mit ihnen zu vergleichen, wenn er wieder kalt und ruhig geworden war.

Ein Torffeuer brannte in dem großen Kamin, und die rothen Flammen erleuchteten die hellgeſcheuer⸗ ten zinnernen Teller und Schuͤſſeln und die ſchim⸗ mernden kupfernen Gefaͤße, die auf der entgegenge⸗ ſetzten Seite aufgeſtellt waren; ſie zeigten einen gro⸗ ßen Vorrath von Speck, der im Innern und an der Außenſeite des Kamins hing, und beſtrahlten zugleich die Geſtalten und Geſichter einer frohen Gruppe, die ſich's nach vollendetem Tagewerk beim Feuer wohl ſeyn ließ.

Auf einer Seite des Feuers, im Innern des her⸗ vorragenden Kamins, ſaß der Herr des Hauſes, An⸗ ton Dooling, in ſeinem Armſtuhl, ein Bein uͤber daͤs andere geſchlagen, mit einer kurzen Pfeife, die auf der hervorſtehenden Unterlippe ruhete, welche er aber oft ſchnell wegnahm, um an dem Lachen Antheil zu neh⸗ men, das um ihn her erſchallte. Gegen ihm uͤber ſaß