Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Doch bei der Todtenwache des Anton Dooling und ſeiner Frau war dies nicht der Fall. Das Ent⸗ ſetzen, das durch die Umſtaͤnde ihrer tragiſchen Todes⸗ art erregt worden, verhinderte dieſen ſo allgemein be⸗ folgten Gebrauch, und der klagenvolle Keenthechaun, die fortgeſetzten Gebete, ſo wie die Erzaͤhlung ihres traurigen Geſchicks, fuͤllten allein die lange, truͤbe Win⸗ ternacht aus.

Zweires Kapitel.

Am Weihnachtsabend 17.. ſaß Anton Dooling mit ſeiner Familie rings um das Kuͤchenfeuer. Er war ein bemittelter Paͤchter von einem betraͤchtlichen, fruchtbaren Strich Landes, aus den alten, guten Zeiten, der Alles was er trug, ſelbſt erzeugte, ausgenommen ſeinen breiten Filzhut, ſeine Sonntagsſchuhe mit Schnallen, und ſeine Holzſchuhe, mit denen er im Pachthofe her⸗ umtrampelte. Fuͤr Eſſen und Trinken ging wenig Geld aus dem Hauſe. Er ſchlachtete ſowohl Oſtern als Weihnachten eine Kuh, maͤſtete ſeine Schafe und Huͤhner, raͤucherte ſeinen Speck, buk ſein Brod und brauete ſein Bier.

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