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zähme, und ſolches dann zum allgemeinen Beſten
— 133— Gute wodurch der Menſch ſeinen böſen Willen be⸗
der Menſchen ausube, ſey Gott dem Herrn wohl⸗ gefällig. Salomo verſprach den Satan wieder frei zu geben, ob er bei aller ſeiner großen Weisheit im⸗ mer nicht begreiffen konnte, daß das Böſe noth⸗ wendig ſey. Er neß zu dem Ende den eiſernen Kaͤfig aus dem Gefängniß bringen, verſprach dem Satan ſeine Freiheit, wenn er wenigſtens dreimal des Jahrs ſich einſtellen wolle, aum die Menſchen in Ruhe zu laſſen, nämlich die Zsck⸗ und Bettage, welche jährlich dreimal im Lande ſehr hoch gefewet wurden. Satan verſorach jedesmal ſich richtig einzuſtellen. Da nahm Salom 0 ſeinen Siegelring und ſeinen Zauberſpruch zurück vom Käfig, öffnete ſol⸗ chen und in einem Nu war die Eule verſchwunden. Man glaubt noch dis auf den beutigen Tag daß Satan drei Tage im Jahr die Menſchen in Ruhe laſſe; nämlich: den erſten Oſter⸗, Pfingſt⸗ und Weihnachtsfeiertag, wo die Menſchen allgemein im Ganzen froͤmmer ſind. Kaum waren einige Tage verfloſſen, ſo war ein ganz anderer Geiſt unter den Menſchen. Das Reiben, Stoßen, Treihen und Drängen ging, meinte man, ärger als zuvor. Jetzt hatten die Ge 1„. ichts⸗


