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— 132— drängter; jetzt erſchien Aſſaf und ſtellte dem Sa⸗
lomo vor daß das Reich ferner nicht mehr ſo beſtehen könnte, wenn der Satan länger eingeker⸗ tert biiebe. Das Boſe wäre nun einmal um des Gutenwillen unter den Menſchen ſchlechterdings nothwendig z denn dieſes wäre die Haupturſache des Drängens, Treibens ünd Handeins unter den Menſchen. e. GRit 1e. hons, hs i
Der fromme Salomo wollte nicht glauben, daß das Böſe unter den Meiſſchen nothwendig ſeyn müßte, er glaubte Satan ſey ein viel zu ſchlechter Burſch, als daß derfelbe nothwendig ſey, der Kerl ſtecke jetzo recht gut, und er ſey entſchloſſen ihn ſo⸗ bald nicht los zu laſſen. S Amn hn
¹ Der Staatsrath Afiriel, der Steltsbrktlker
der Geiſter mußte endlich noch den S al d m o um⸗ ſtimmen. Er ſtellte ihm vor, daß ſeit der Einter⸗
kerung Sataus die ganze Welt in Unthätigkeit ver⸗
ſunken ſey, denn nur Satans Freiheit unterhalte das Spiel der Leidenſchaften, und den der menſch⸗
lichen Geſellſchaft nothigen Umtrieb, auch ſetzte
1 ie Tugend ſey nichts werth ohne Kampf, ohne Leidenſchaf; und Begierde zum Beſen. Die höchſte Vollendung des nur bewirkt werdegt wenn die Begierde zum Böſen dabel überwältigt würde. Tigend aus bloßer na⸗ türlicher Anlage ſey keine wahre Tugend, nur das Gute
Guten koönne
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