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rief:„Ach Gott, warum haſt du das gethan, daß du den hilfloſen, ſchwachen Greis von dem böſen, wilden Krieger umbringen ließeſt!“—„Moſes,“ ſprach Schiras warnend zu ihm,„du verſün⸗ digſt dich an dem Herrn; wie vermag deine Un⸗ wiſſenheit und deine Kurzſichgken die Wege Got⸗ tes zu ergründen.“
»Als ſie nach einigen Tagen an die Grenze ka⸗ men, wo Moſes ſein Volk lagerte, wollte Schi⸗ ras Abſchied nehmen. Da ſprach Moſes:„wei⸗ . ſer Mann Gottes, da du mehr Einſichten von Gott haſt, als ich, und du mit deinen Kenntniſſen in die Vergangenheit und in die Zukunft zu blicken ver⸗ magſt; ſo gib mir, ehe wir ſcheiden, einige Auf⸗
ſchlüſſe über das, was ich bisher ſah und worüber ich ſo unwillig murte?“—„Wiſſe,“ antwortete Schiras,„daß jener Sturm der uns zu ängſti⸗ gen ſchien und das Schiff die ganze Nacht auf dem Meere herumtrieb, zum Glück aller Bewohner des Schiffes war. Denn in der Stadt, wo ſie in den Hafen wollten, war eben die Peſt ausgebrochen; der größte Theil der Mannſchaft wäre nicht alleln da⸗ bei umgekommen, ſondern auch die ganze Schiffs⸗ ladung wäre von dem Fürſten weggenommen wor⸗ den. Alſo war der Sturm nicht zu ihrem Unter⸗ gange, ſondern zu ihrer Erhaltung. Daß der ſtarke Wirbelwind den Rahn in das Meer ſchleuderke, wo⸗
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