Teil eines Werkes 
2 (1818)
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— 1414— ſprichſt wieder unbeſonnen,“ verſetzte Schiras,

„du willſt die Wege des Herrn tadeln, die du doch

nicht zu erforſchen vermagſt.“

Als ſie Abends in eine Herberge einkehrten, wurden ſie, ob ſie gleich als weiſe, gelehrte Män⸗ ner erkannt worden waren, doch nicht freundlich und gaſtlich bewirthet. Beim Abſchied am folgen⸗ den Morgen, ſagte Schiras dem Wirthe, daß er noch heute die Mauer ſeines Hauſes ausbeſſern müſſe; denn ſonſt würde dieſelbe in einigen Tagen einſtürzen.

an, und als Schiras den Moſes nach ſeiner Heimath begleitete, kamen ſie auf eine Anhöhe, wo ſie ſeitwärts ein freundliches, einſames Thal erblickten. Moſes ſah hinunter und erblickte ei⸗ nen Kriegsmann, der eben fortritt und einen ſchwe⸗ ren Geldgurt liegen ließ; gleich darauf kam ein ar⸗ mer Hirtenknabe, ſah den Gurt, hob ihn auf und ging dandit von dannen. Darauf erſchien ein alter Mann, der aus Müdigkeit ſich auf den Platz ſetzte, wo der Geldgurt gelegen hatte; kaum ſaß er eine Weile da, ſo erſchien der Reiter und verlangte mit Ungeſtüm ſein Geld, und als ihm dieſer trotzig er⸗ wiederte, er wiſſe nichts von ſeinem Gelde, da er⸗ grimmte der Kriegsmann und ſtach den Alten todt. Als Moſes dieſes ſah, entſetzte er ſich und tief:

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Nach einigen Tagen traten ſie den Rückweg

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