Teil eines Werkes 
2 (1818)
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Wie wehklagte das arme getäuſchte Schiffsvolk, das voller Freude glaubte in den Hafen fahren zu können, und nun jeden Augenblick befürchtete in den Abgrund des Meers geſchleudert zu werden. Moſes ſelbſt machte Gott Vorwürfe und war er⸗ bittert, daß er ſo viele unſchuldige Menſchen nach einer ſo frohen Erwartung ängſtige und nun ſie ſo⸗ gar zu vertilgen drohe; er bereuete, daß er die Reiſe gemacht hatte., Moſes, Moſes!“ ſagte Schiras,„du biſt wieder leidenſchaftlich, du als Prophet ſollteſt mehr Beſonnenheit und Glau⸗ ben haben, als dieſes rohe Schiffsvolk.”“

Moſes erkannte ſeinen Irrthum und ſchwieg. Die ganze Nacht tobte der Sturm, erſt gegen Mor⸗ gen legte er ſich, und als der Tag anbrach trieb ſie der Wind in einen entfernten Hafen.

Jetzt ſtiegen ſie an's Land, und während ſie am Ufer ihren Weg fortſetzten, ſahe Moſes wie ein Wirbelwind einen kleinen Kahn, worin ein al⸗ ter Mann mit ſeinem Enkel ſaß, ergriff und in das tiefe Meer ſtürzte, ſo daß Beide ertranken.„Ach welch ein Unglück,“ ſchrie Moſes.„Warum be⸗ ſchützt Gott dieſe Menſchen nicht; daß der alte Mann ertrank, hätte nicht ſo viel zu ſagen, denn der hat lang genug gelebt, hat auch vielleicht Gott den Herrn nicht erkannt, aber das kleine unſchul⸗ dige Kind, was hat dieſes noch gethan?“—„Du

(Mäͤhrchen.) H ſorichſt