Teil eines Werkes 
2 (1818)
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— 99— der Reiche, ob er nicht auch drei Wünſche thuttz dürfte, wie ſein Nachbar.„Ja,“ ſagte Fo „aber es iſt nicht gut für dich, es iſt beſſer⸗ wenn du nichts wünſcheſt.“ Der Reiche aber Siſebe. „ich will mir ſchon etwas ausſuchen, wenn es nur gewiß erfüllt würde.*—„Nun ſo reite heim,“ ſagte Fo,„und die drei Wünſche, die du thuſt, ſollen erfüllt werden.“

Nun hatte der Reiche was er baben wollte und ritt heimwärts. Als er ſo in Gedanken ſaß und nachſann was er ſich wünſchen ſollte, ließ er die Zügel kallen; das junge Pferd machte allerlei mun⸗ tere Sprünge, ſo, daß er immerfort in ſeinen Ge⸗ danken geſtört wurde, und nichts herausbringen konnte. Da ward er über ſein Pferd argerlich, und ſagte in der Ungedult:„ich wollte daß du den Hals brächeſt!“ Kaum waren die Worte ausge⸗

ſprochen, plump! fiel es auf die Erde, war todt

und regte ſich nicht mehr. Nun war ſchon der erſte Wunſch erfüllt. 3

Das ärgerte ihn gewaltig, doch tröſtete er ſich, da er noch zwei Wünſche übrig habe. Da er gei⸗ zig war, wollte er den ſchönen Sattel nicht im Stiche laſſen, er ſchnallte ſolchen vom Pferde los, nahm den Zaum und die Bügel, hing beides auf ſeinen Rücken und begann den Rückweg zu Fuße fortzuſetzen. Wie er nun ſo hinging den heißen, Nandi