Teil eines Werkes 
2 (1818)
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erzählte ihr treuherzig: i„geſtern Abend kam ein armer Wanderer, der ſuchte Nachtherberge bei mir, und heute Morgen beim Abſchiede hat er uns drei Wünſche gewährt: die ewige Seligkeit, Geſund⸗ heit und unſer rägliches Brod, und ſtatt unſerer alten Hütte ein ſchönes, neues Haus. Dieſer Wanderer muß Fo, oder ein Abgeſandter von ihm geweſen ſeyn.“”“ Als die Frau das gehort hatte,

lief ſie gleich fort zu ihre« Manne und erzählte ihm

Alles haarklein; da ſprach derſelbe:„ich mochte mich kratzen und ſchlagen, ich Eſel! Der Mann war zuerſt bei mir geweſen, aber ich habe ihn ſchnode abgewieſen.“

„Eile dich,“ ſprach die Frau,„eile dich und

ſetze dich auf dein beſtes Pferd, der Mann kann

noch nicht weit ſeyn, du mußt ihn einholen, und

dir auch dret Wünſche gewähren laſſen.⸗

Da ſetzte ſich der Reiche auf ein ſchönes, jun⸗ ges Pferd, jagte fort und holte wirklich nach ein paar Stunden den Wanderer ein. Nun grüßte er ihn und redete ihn ganz freundlich und lieblich an:

„Lieber Fremdling, nehmt es doch nicht übel, daß

ich euch geſtern nicht eingelaſſen habe, ich hatte den Hausſchlüſſel verlegt, wenn ihr aber wieder zurück bommt, ſo hoffe ich, ihr werdet bei mir einkehren.“—„Ja,“ ſprach Fo,„wenn ich ein⸗ mal zurück teyre, will ich es thun.“ Da fragte

der

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