Nun bedankte ſich Fo für die liebreiche Auf⸗
nahme bei dieſen guten Leuten, welche ihn beim Weggehen noch bis an die Thür begleiteten und ihm alles Gute wünſchten. Als er an der Thür ſtand, bedankte er ſich noch einmal und ſagte zu ihnen:„da ihr ſo gute, mitleidige Menſchen ſeyd, ſo wünſchet euch Dreierlei; ich habe Macht euch ſolches zu gewähren“—„Ach„ ſagte der Arme, „was ſoll ich mir ſonſt wünſchen, als die ewige Seligkeit, und daß wir zwei, ſo lange wir leben, geſund ſind und unſer nothdürftiges tägliches Brod haben; für's Oritte weiß ich mir wirklich nichts zu
wünſchen.“ Da ſprach Fo:„willſt du dir nicht ein neues Haus für das alte wünſchen?“ Da ſagte
der Mann, ja, wenn das ging, wär's ihm lieb.
Alsbald wurden ihre Wünſche erfüllt.
Als die Sonne ſchon ziemlich hoch am Him⸗ mel ſtand, war der reiche Nachbar gegenüber auf⸗ geſtanden und ſahe zum Fenſter hinaus. Wie er⸗ ſtaunte er, als er ein ſchönes, neues Haus ſtatt der alten Hütte vor ſich ſah. Da machte er große Augen und rief ſeine Frau und ſprach:„Frau,
ſieh einmal, wie iſt das zugegangen? Geſtern Abend
ſtand da noch die elende Hütte unſers armen Nach⸗ bars, und jetzo iſt es ein ſchönes neues Haus; lauf doch einmal hinüber und frage wie das gekommen iſt. Nun ging die Frau hin und fragte; der Arme (Mährden. G e⸗


