Teil eines Werkes 
2 (1818)
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Die Wirthin begleitete den Fremdling noch eine Strecke auſſer dem Hauſe. Dann eilte ſie was ſie konnte, und maß ſchon in Gedanken an ihrer Ralle

von feiner Leinen. In der Eile fällt ſie beinahe

über einen Eimer voll Waſſer, den ſie den Abend vorher, als ſie den Fremden gewahr wurde, über ihre Haſtigkett, hatte ſtehen laſſen. In dieſem Au⸗ genblick grunzten ihre Schweine. Die Thiere denkt ſie, bekommen über mein Meßgeſchäft den Tag über kein Futter, ich will ihnen wenigſtens das Waſſer vorgießen. Sie thut es, und ſiehe: Sie gießt und gießt, und gießt immer fort, der Eimer wird nicht leer, ſie kann nicht aufhoͤren zu gießen, ſo gewaltſam ſie auch die Arme zu wen⸗ den ſacht 5,5n„S. n

Den ganzen Tag über goß die Aume, und erſt 9is dis Sonne unterſank, verſiegte der Eimer⸗ Die ganze Gegend umher war überſchwemmt, und die Nachbarn kamen in Haufen und forderten Scha⸗ denerſatz von der Gießerin. Aber ſie ward ärmer als zuvor, und für die Leichtſinnige unter dem Volke⸗ war ſie ſogar ein Gegenſtand⸗ des Spottes. Verſtändigere, welche die Geſchichte hörten, hielten

den Spottern vor, daß der Eigennutz ſie eben ſo

verblendet haben würde, wie die Verſpottete. Dann ſchlugen ſie jhren Confucius n ach, und laſen ihren Teauen und Aindren folgende Stelle vor:„In

der