Teil eines Werkes 
2 (1818)
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Frauz erinnerte ſich ihrer ſehr wohl.)—„Und gingt ihr denn nicht hin, und grubet nach?“ fragte Franz, der ſich Mühe gab, recht gleichgültig zu ſeyn.„Behüte! es war ja nur ein Traum. Und die Nacht iſt keines Menſchen Freund. Mit Gei⸗ ſtern und mit Schatzgraben hab' ich nicht gern et⸗ was zu thun.“—„Wohl wahr, Alter!“ ſagte Franz, gab ihm noch ein Almoſen, und beſchied ihn öfter auf die Brücke, wo er jedesmal eine Gab von ihm bekommen ſollte. Nun wünſchten Beide einander eine gute Nacht, und gingen nach Hauſe.

Franz konnte vor Freude über die unver⸗ hoffte Entdeckung kein Auge zuthun. Er dachte der wunderbaren Entwickelung ſeines Schickſals nach, und fand jetzt das ganze Räthſel gelößt. Der Va⸗ ter hatte fuͤr unvorhergeſehene Fälle einen Thell ſeines Vermögens in den Garten, wo er ſich beſon⸗ ders die letzte Zeit häufig aufhielt, vergraben, und war vermuthlich Willens geweſen, auf dem Sterbe⸗ bette ſeinem Sohne von dem verborgenen Schatze Nachricht zu geben. Allein der Tod überraſchte ihn

plötzlich, und ſo nahm er das Geheimniß mit ſich

ins Grab. Dennoch kam der Schatz auf jene ſon⸗ derbare Art noch an den rechten Mann.— 3 Am folgenden Tage ſetzte Franz alles in Be⸗ reitſchaft um ſein Vorhaben auszuführen. Er a ſah ſich mit Hacke⸗ Spaten und eiuigen Beuteln, 1 zund