die Bettler verlohten ſich nach und nach von der Brücke. Jetzt verſank der arme Franz in die äuſſerſte Schwermuth⸗ Er hatte ſein ganzes Ver⸗ trauen auf den Freund geſetzt, der ihm einen Rath geben ſollte und nun kam Niemand. Was konnte er anders denken, als. der Geiſt hätte ihn nur zum Beſten haben wollen? Schon wollte er aus Ver⸗ zweiflung von der Brücke in den Fluß ſpringen,
und ſich er läufen, ais der alte Soldat ſich ihm
näherte und ihn anredete. Dieſem war Franzens ſonderbares Betragen vorzüglich aufgefallen; auch hatte er wegen den zwei reichlichen Aloſen eine gewiſſe Zuneigung zu ihm, und nahm an ſeinem Schickſale mehr Theil, als die übrigen Bettler⸗ Er blieb daher bis zuletzt auf der Brücke, beob⸗ achtete den jungen Mann genau, und grübelte da⸗ rüber, was derſelbe wohl für eine Abſicht haben möchte. Die Neugier trieb ihn endlich, ihn anzu⸗ reden:„Nehmt es nicht übel, lieber Herr, daß ich euch in euren Gedanken ſtöre.“— Franz ant⸗ wortete mürriſch:„Nun, was wollt ihr?4— „Wir Beide ſind heute die erſten hier geweſen.
und find nun auch die letzten. Mich und meines Gleichen führt der Beruf hierher; aber was ſucht
ihr?“—„Ei ihr könnt mir doch nicht helfen! 14—
„Ich meine es wenigſtens gut mit euch, und wünſche,
ach helfen zu bönnen; denn ihr habt wir heute
So⸗
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