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arme Fremdlinge und Wanderer mit verſtellter Freundlichkeit zu ſich einzuladen, und ſie dann ge⸗ mißhandelt und beſchimpft wieder fortzuſchicken. Ich war ſein Schloßbarbier, und ſuchte mir ſeine Gunſt dadurch zu erſchmeicheln, daß ich ſeine tücki⸗ ſchen Launen ausführen half. Beſonders pflegte ich auf die Art, die du nun kennſt, den Kopf der unglücklichen Perſonen, welche ſich hierher locken ließen, zu ſchänden, und ſie dann dem Hohngeläch⸗ ter der Gaſſenbuben Preis zu gehen. Eines Tages kam ein frommer Mann im Mönchsgewandte, dem ich auch ſo mitſpielte; und dieſer ſprach den Bann⸗ fluch über mich: Verruchter, wiſſe, daß du ſo lange in dieſen Mauern ſpuken ſollſt, bis ungefor⸗ dert, ungeheißen, ein Wandrer das Vergeltungs⸗ recht an dir ausüben wird.— Von Stund' an
zehrte ich ab, und verging wie ein Schatten. Mein
Geiſt verließ den abgezehrten Köoörper, blieb aber ſelbſt hieher gebannt. Vergebens wartete ich auf Erlöſung; denn ich ſehne mich nach dem Orte der Nuhe. Mein Spuken machte bald das Haus öde und leer; nur ſelten wagte es jemand, hier zu übernachten. Ob ich gleich jedem that wie dir, ſo wollte mich doch keiner verſtehen und mir den Dienſt leiſten. Jetzt gehe ich zu meiner gewünſchten
Nuhe, und werde mich nie wieder in dieſem Hauſe
ſehen laſſen. Empfange nochmals meinen Dank! Wäre 7
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