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Waͤre ich der Hüter verborgener Schätze, ſo ſollten
ſie dein ſeyn. Doch höre einen guten Rath: Bleib hier, bis dein Haar wieder gewachſen iſt; dann kehre zurück in deine Vaterſtadt, und erwarte auf
der Weſerbrücke zu der Zeit, wann Tag und Nacht gleich iſt, einen Freund, der dir ſagen wird, was du
thun ſollſt, um dein Glück zu finden. Nun lebe wohl!“ Mit dieſen Worten verſchwand der Geiſt. Franz ſtand ein Weilchen, und war geneigt zu glauben, er träume; aber ſein kahler Kopf über⸗ zeugte ihn von der Wirklichkeit der wunderbaren Geſchichte. Da er jetzt nichts mehr zu befürchten hatte: und noch ſehr müde war, ſo riegelte er die Thür wieder zu, legte ſich ruhlg hin und ſchlief bis gegen Mittag. Des Morgens hoffte der betriege⸗ riſche Wirth von einer Stunde zur andern, daß der Kahlkopf kommen würde, den er dann brav auslachen wollre. Zuletzt ward ihm aber bangs, weil er fürchtete, das Geſpenſt möchte den Fremden ermordet haben, doch ſollte der Spaß nicht ſo weit getrieben werden. Er rief alſo ſeine Leute zuſammen.
ging mit ihnen auf das Schloß, und klopfte heftig an das verriegelte Zimmer worin Franz noch immer ſchlief. Dieſer erwachte, ſtand auf und öf⸗
fenete die Thür. Als der Wirth den kahlen Kopf
erblickte, trat er einige Schritte zurück, ſchlug die
Sinde zuſammen, und rief mit heuchleriſcher Ver⸗ wun⸗


