Teil eines Werkes 
2 (1818)
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ihn rein ab, machte, zum Zeigen daß er fertig

wäre, eine Verbeugung, packte alles wieder ein,

nahm den Mantel um, und wollte wieder gehen. Franziwar herzlich froh, daß ihm nur nichts

Schlimmeres begegnen ſollte. An der Thür blied

aber der Geiſt ſtehen, ſah ſich nach ihm um, ſeufzte, und ſtrich ſich denn einigemale mit der Hond Geſicht und Bart. Dieſe Geberdenſprache glaubte Franz zu verſtehen.Er ſprang geſchwind auf, und winkte dem Geiſte, ſich an ſeine Stelle zu ſetzen. Wirklich hatte er es getroffen. Der Geiſt kehrte freundlich wieder um, ſtellte ſein Barbierzeug auf den Tiſch, und ſetzte ſich wieder. Franz machte es eben ſo, wie vorher der Geiſt mit ihm; nur fehlte es ihm an der gehö⸗ rigen Geſchicklichkeit, und der Geiſt verzog daher unter ſeiner ungeübten Hand das Geſicht gar ſelt⸗ ſam. Indeſſen kam Franz doch geſchwind genug mit ſeiner Arbeit zu Stande, denn in einer guren

Viertelſtunde waren Haare, Bart und ungenbron⸗

nen rein weggeſchoren.

Bisher hatten beide keine Silbe geſprochen, jetzt aber fing der Geiſt an zu reden:„Habe Dank, guter Freund, für den mir erwieſenen Dienſt? Durch dich bin ich nun frei von dem Banne, der ſeit dreihundert Jayren mich in dieſem Schloſſe feſt hielt. Vernimm: Einſt wohnte hier Graf Haxrt⸗

mann, ein Böſewicht, der Vergnügen daran⸗ nrfaed, 8 arme 4