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väteriſcher Tracht, mit einem kleinen ſpitzen Huth auf dem Kopf, und einen Scharlachmantel über die Schultern. Schweigend ging er einigemal auf und ab, blieb dann vor dem Tiſche ſtehen, putzte die Lichter, daß ſie beller brennen ſollten, legte den Mantel ab, ſchnürte einen Scherſack auf, den er darunter verborgen hatte, und holte ein Barbier⸗ zeug hervor. Das blanke Schermeſſer ſtrich er auf dem Riemen, den er am Gürtel trug.
Franz, der unter der Decke hervorſchielte und alles mit anſah, ſchwitzte Todenſchweiß; denn er wußte nicht, ob der Hals oder der Bart ge⸗ meint wäre. Er athmete aher wieder freier, als der Geiſt aus einer ſilbernen Flaſche Waſſer in ein ſilbernes Becken goß, und mit der knochendürren Hand Seife zu Schaum ſchlug. Nun rückte der Geiſt einen Stuhl zurecht, und winkte mit ernſter Mine und gebieteriſch, daß Franz unter ſeiner Decke hervor kommen ſollte. Was konnte der arme Franz thun? Er faßte Herz, ſprang auf den erſten Wink heraus, und ſetzte ſich gelaſſen hin. Der Geiſt band ihm ein Tuch vor, nahm erſt Kamm und Schere, beſchnitt ihm Haare und Bart, ſeifte ihn dann über und über ein, ſelbſt die Augen⸗ braunen, und ſchor alles Haar glatt weg, daß Franz ſo kahl war wie ein Todtenkopf. Hierauf wuſch der Geiſt ihn mit reinem Waſſer, trocknete
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