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hauſe am näͤchſten waren. Er zündete die Lichter
an, packte ſein Abendbrod aus, und aß und erank mit Appetit. Hierauf verſchloß und verriegelte er die Thür, trat an das Fenſter, öffnete einen Flü⸗ gel, und ſah hinunter nach dem Gaſthofe, wo
man luſtig und guter Dinge warr Allein nach zehn
Uhr ward es nach und nach ſtille, und die Lichter wurden ausgelöſcht, bis auf ein kleines Nacht⸗ lichtchen, welches in der Wirthsſtube brannte. Jetzt konnte Franz ſich eines Anfalls von Bangigkeit nicht erwehren. Doch wurde die Furcht hei ihm von der Müdigkeit beſiegt; er legte ſich ungus⸗ gekleidet auf ein Ruhebett, und ſchlief ein. Um Mitternacht, gerade als die Glocke zwölf ſchlug, er
wachte er, und es dünkte ihn, als ob in der Ferne Thü⸗
ren knarrten und Schlüſſel klimperten, Er horchte auf, und fand zu ſeinem Schrecken, daß er ſich nicht geiert hatte. Das Getöſe kam immer näher, und Franz zog vor Angſt die Decke über den Kopf; er hörte aber ganz deutlich, daß etwas einen Schlüſſel nach dem andern probirte, um die Thür ſeines Schlafzimmers zu offnen. Endlich traf es den rechten, und das Schloß ging auf. Doch der Riegel hielt die Thür inwendig noch. Da that es mit einmale einen Schlag, als wenn ein Wetterſtrahl zündet. Die Thür ſprang auf, und es trat ein langer hagerer Mann herein, mit einem ſchwarzen Bart, in alt⸗
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