Teil eines Werkes 
2 (1818)
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zu leiſten. Franz ritt gemach zum Schloßthore hinaus, und wunderte ſich nicht wenig, daß man ihn diesmal nicht nach Gewohnheit verabſchiedete. Der Ritter blieb mit ſeinen Leuten unter dem Thore ſtehen, ſah Franzen nach, und machte Anmer⸗ kungen über den Klepper; denn er war Liebhaber und Kenner von Pferden. Noch immer bange, man möchte ihn zurückholen, und ihn die Zeche mit ſeinem Rücken bezahlen laſſen, ſah Franz mehrmals ſchüchtern rückwärts. Als er aber ſchon eine ziemliche Strecke vom Schloſſe entfernt war,

kehrte er von ſelbſt wieder um(denn er konnte ſeine

Neugier nicht länger unterdrücken), und ſagte: „Mit Gunſt, Herr Ritter, erlaubt mir noch eine Frage. Der Mann, der mich an euch wies, und mir eure Gaſtfreiheit rühmte, ſetzte hinzu: ihr pfleg⸗ tet euren Gäſten beim Abſchiede den Rücken wacker auszubläuen; und doch habt ihr mich in Frieden ziehen laſſen. Hat mir nun der Mann etwas auf⸗ gebunden, ſo will ich hin, und ihn Lügen ſtrafen. Oder, macht ihr mit mir eine Ausnahme, ſo bitte ich, ſagt mir, warum?“—„Man hat euch nicht belogen,“ erwiederte der Ritter.„So wie ich euch aufnahm und bewirthete, thue ich jedem Fremdling, der bei mir einkehrt. Aber da giebt es Narren, die mich mit ihren vermeinten Hoflichkei⸗

ten und Komplimenten faſt todt quälen. Zierpup⸗ 3 pen⸗