Teil eines Werkes 
2 (1818)
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glüklich bis tief in Weſtphalen gekommen, als ihn hier mitten in einer wüſten Gegend, am Abend ei⸗

nes ſchwülen Tages ein heftiges Gewitter mit einem Platzregen überfiel, der ihn bis auf die Haut durch⸗ näßte. Weit und breit ſah er kein ſchützendes Dach, die Nacht brach ein, und der bewölkte Himmel machte es vollends ſo finſter um ihn her, daß er zwei Schritte vor ſich keinen Gegendſtand erkennen konnte. Endlich erblickte er in einer kleinen Entfer⸗ nung ein Licht, das ihm zum⸗ Leitſtern diente, in⸗ dem er gerade drauf zu ritt, ſo gelangte er

an ein armſeliges Hüttchen. Er klopfte an und

begehrte eingelaſſen zu werden. Allein der Be⸗ wohner war ein ſehr unfreundlicher Mann, der, ohne die Thür zu öffnen, von innen heraus rief:„Hier iſt keine Herberge; ich habe kaum für mich ſelbſt Platz genug, geſchweige für einen Frem⸗ den.“ Franz bat ſehr flehentlich, und ſtellte ihm vor, daß es ſo übles Wetter wäre, und daß er nichts als ein ſichres Nachtquartier verlange, wo⸗ für er gern bezahlen wolle. Aber der Grobian ant⸗ wortete kein Wort mehr, blies das Licht aus, und

legte ſich auf ſeine Streu. Dennoch hörte Franz

nicht auf, vor dem Fenſter zu klagen und zu bitten, da er nicht wußte, wo er die Nacht bleiben ſollte. 4 Weil der Mann vor dieſen Klagen nicht e inſchia⸗ fen konnte, ſo ſuchte er unſern Franz mit guter

Art

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