Teil eines Werkes 
2 (1818)
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der höchſten Stufe des Glückes und Wohlſtandes

geſehen hatten. Er beſchloß daher ſeine Baterſtadt zu verlaſſen, um in der Fremde Ehre und Vermögen wieder zu finden. Indem er damit umgieng, und

noch nicht wußte, welchen Plan er eigentlich ent⸗

werfen ſollte, ſielen ihm die Handlungsbücher ſeines Vaters in die Hände Vorher hatte er ſich nie ſonderlich darum hekümmert, und es war ihm im⸗ mer zuwider geweſen, ſie mit Aufmerkſamkeit zu ſtu⸗ diren; jetzt aber wurden ſie ihm wichtig. Er blät⸗ terte darin, und fand beträchtliche Rückſtände böſer Schuldner, die ſein Bater mit der Bemerkung„vorf ſetz⸗ liche Fallimente“ bezeichnet hatte. Schnell war ſein Entſchluß gefaßt. Er wollte fort, um dieſe Schuldner aufzuſuchen, und hoffte, durch eine rüh⸗ rende Schilderung ſeines eigenen Elendes ſie zu be⸗ wegen, daß ſie ihm wenigſtens einen Theil der ſchuldigen Summe auszahlten, womit er dann wieder einen kleinen Handel anfangen könnte. Dieſe frohe Ausſicht belebte auf's neue ſeinen Muth; er rüſtete ſich von Stund an zur Reiſe, kaufte einen Reit⸗ klepper„verſah ſeinen Mantelſack mit reiner Wäſche, und andern unentbehrlichen Nothwendigkeiten, und

ſo gieng es raſch zum Thore hinaus. 44* Die angeſehenſten jener Schuldner waren Han⸗ delsleute in Antwerpen, einer Stadt in Brabant. Dahin tictete er alſo ſeinen Weg. Schon war er glück⸗

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