Teil eines Werkes 
2 (1818)
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Art los zu werden, und ſagte:„Hört, Landsmann, wenn ihr eine gute Herberge haben wollt, ſo reitet nur noch eine Viertelſtunde weiter, linker Hand durch das Büſchgen. Da findet ihr das Schloß des wackern Ritters Bankhorſtz; der be⸗

herbergt jeden Reiſenden gern, hat aber zuweilen

die närriſche Launs, daß er den Gaſt beiom Abſchiede tüchtig durchbläuet. Sonſt wird es euch bei ihm gefallen, das verſichere ich euch.“

Franz bedachte ſich ein wenig; denn der Ahſchied gefiel ihm nicht. Doch was war zu thun? Er mußte entweder die regnichte, ſtürmiſche Nacht unter freiem Himmel zubringen, oder eine Dracht Prügel einmal nicht achten. Das ketztere ſchien ihm beſſer, weil es doch immer noch ungewiß war, ob der Ritter auch diesmal üble Laune haben würde; er ſprengte alſo fort, und durch ein Licht, das er erblickte, befand er ſich bald vor dem großen Thore des Schloßhofes. Als er anklopfte, rief der Thor⸗ wächter mit einer ſtarken Stimme:„Wer da?⸗— „Ein verirrter Reiſender, der hier gegen das Un⸗ gemach des Wetters ein Obdach zu finden wün⸗ ſchet“—„Wenn ihr euch nach der Sitte des Hau⸗ ſes bequemen wollt, ſo ſoll euch willfahrt werden.“ Franz verſprach das; und ſogleich wurde das Thor geoffnet. Es eilteit Bedienten herbei, halfen ihm

das

aus dem Sattel, nahmen ſein Gepäck ab, zogen

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