Teil eines Werkes 
2 (1818)
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Der Schatz, oder

244 dankbave Geſpenſt⸗ ein Altteutſches Mährchen.)

Es war einmal ein reicher, reicher Mann, der hieß Melchior, und wohnte in der Reichsſtadt

Bremen. Er hatte ſö viel Geld, daß er ſeinen großen Speißſaal mit lauter harten Thalern pflaſtern ließ. Seine Schätze mehrten ſich mit jedem Jahre,

und er hoffte, daß er noch lange genug leben würde, um die Million, die er ſchon beſaß, verdoppeln zu

können aber der Dod machte plͤtzlich ſeinen Wün⸗ ſchen und Triebſamkeit ein Ende. Er ſtarb am Schlage bei einem großen Schmauſe den er guten Freunden gab, weil ſie ſich mit ihm über die glück⸗

liche Ankunft eines von ſeinen reich beladenen

Schiffen freuen ſollten. Melchtors Sohn, Franz, war der einzige Erbe des unermeßlichen Vermögens, worüber er nun

nach Belieben ſchalten und walten konnte, daer ſchon die 23u der Mündigteit Reich hatte. Blühende 1 Gefuns