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Allgemein wurden die Einwohner von Angſt und Beſtürzung erguffen, als die Füchtlinge zu⸗ rückkamen und die unglückliche Kunde brachten; vermehrt ward ſolche aber noch, als man den Kö⸗
nig vermißte. Schon betraten die Krieger des
Königs Asfendjar die Länder ſeines Vaters, und als die Kunde erſcholl, daß der König Ben⸗ Eſar getödtet ſey; ſo ſchickte der Divan eine Geſandtſchaft von Edlen mit den Schlüſſeln der Hauptſtadt an den König Asfendjarab.
Sobald die Geſandtſchaft ankam und die Schlüſ⸗ ſel auf einem goldgeſtickten Kiſſen überreicht hatte, ließ ſogleich Asfendjar alle Feindſeligkeiten ein⸗ ſtellen, und zog mit ſeinem Heere friedlich als Sie⸗ ger in die Thronſtadt ſeines Vaters ein. Als man den entſeelten Körper des Königs Ben⸗Eſar fand, und alſo von ſeinem Tode überzeugt war, brachte man Asf endjarn die traurige Kunde; er wurde darüber ſo betrübt, daß er bitterlich weinte. Er hätte ſo gern den Bruder von ſeinen edlen und aufrichtigen Geſinnungen überzeugt, und ihm nicht allein brüderlich Liebe und Freundſchaft angeboten, ſondern ihm auch ſeinen Thron wiedergegeben. Er ließ ihn ſeiner königlichen Würde gemäß mit aller Pracht beerdigen. Seinen neuen Unterthauen machte er eine allgemeine Verzeihung kund, und machte verſchiedene weiſe Geſetze zum Beſten dieſer
— neuen


