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den vergingen, war das ganze feindliche Heer ſo⸗ wohl Fußvolk als Reiterei gaͤnzlich aufgelößt und Alles floh, was fliehen konnte, um dem Tode oder der Geſangenſchaft zu entgehen. Asfendjar ſandte ſogleich überall den Befehl hin, daß, ſobald der König Ben⸗Eſar gefangen ſey, alle Verfol⸗ gung aufhören ſollte, auch ließ er den Preis für die Gefangennehmung des Königs verdoppeln, damit derſelbe ja nicht getödtet würde.
Aber alle dieſe Vorſicht war überflüßig; das Schickſal hatte es ganz anders beſchloſſen. Die Flucht und Beſtürzung war ſo allgemein, daß ein jeder ſeine Waffen, Gepäck, kurz Alles, von ſich warf, um deſto leichter zu entfliehen. Der König, der im Strudel mit fortgeriſſen ward, wurde am Ende von ſeiner Begleitung verlaſſen, als ſie einen Haufen feindlicher Reiter auf ſich zukommen ſahen. Der unglückliche König, der die Gefahr, gefangen zu werden, immer näher heranrücken ſahe, warf aus Furcht allen königlichen Schmuck von ſich, da⸗ mit er ja nicht erkannt werde. Dieſes aber brachte ihm gerade ſein Unglück; denn als die Reiter heran nahten, und ihn der erſte fragte, wo der König hingeflohen ſey, gab der unglückliche und nicht ge⸗ kannte König zur Antwort:„Der iſt ſchon längſt in ſeinem Lande, da kommt ihr zu ſpät um den zu fangen. Erbittert über dieſe Rede, ſtach ihn der Reiter nieder.
All⸗


