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Asfendjar, der den feſten Glauben hatte, daß nur die gerechte Sache ſiegen würde, ertheilte bei ſeinem Heere den Befehl: nur was ſich wider⸗ ſetze zu tödten, den aber, der ſich ergebe, zu ſcho⸗ nen. Auch bo er denſenigen, die ſeinen Bruder unverwundet gefangen brächten, eine Belohnung von zehntauſend Zechinen. Seine edle Abſicht war ſeinen Bruder auf eine großmüthige Weiſe zu beſie⸗ gen, und ihm zu zeigen, daß es ihm nie in den Sinn gekommen ſey, ſein Land und ſeinen Thron zu rauben.
Endlich erſcholl das Schlachtgeſchrei zum An⸗ griff; die Schlacht wurde bald allgemein. Da Ben⸗Eſar ohne alle angegebene Urſache und Kriegserklärung mit ſeinem Heere, als Räubern, in's Land gefallen war; ſo war die Erbitterung der Krieger von Seiten As fendjarss ſehr groß⸗ Lange blieb es zweifelhaft wer die erſte Schlacht gewinnen würde.
Asfendjar, dem die Schlacht z lange dauerte, und der ſolche gern geendigt ſah, gab Be⸗ fehl daß die ſchwere Reiterei, die bisher in einem verdeckten Hinterhalt müßig ſtand, hervorbrechen und einhauen ſollte, auch wurden einige friſche Vol⸗ ker aus den Feſtungen herbeigeführt; nun dauerte es feine Stunde mehr, ſo ward der Feind auf allen
Punkten zurückgeſchlagen und ehe noch zwei Stun⸗ den


