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lein ſo geheim konnte dieſes nicht geſchehen, baß As⸗
fendjar nicht Kunde davon bekommen hätte; ob er gleich viel zu gut von ſeinem Vater dachte, als daß dieſe Kriegsanſtalten ihm gelten follten,/ ſo war er doch klug genug insgeheim alle Vertheidigungs⸗ Anſtalten zu treffen die ſein Land ſicher ſtellten. Demnach wurde das ganze Kriegsheer vollzählig ge⸗ macht, die Grenzfeſtungen wohl mit Mundvorrath und auch mit guten, unbeſtechlichen Befehlshabern verſehen; dieſes geſchah aber Alles ſo geräuſchlos, daß ſelbſt die Einwohner nichts gewahrten. Asfendjaros Vater, der eben mit ſeinem ganzen Heere aufbrechen wollte, fiel in eine gefähr⸗ liche Krankheit, woran er nach einigen Wochen ſtarb; kurz vor ſeinem Dode befahl er ſelnem Sohne, ſeine Kriegsvolker ſo geſchwind als mäglich in ſei⸗ nes Bruders Land zu führen, und daſſelbe als ein rechtmäßiges Beſt ſitzthum, weil er der Srärkene ſ. zu erobern. Kaum erfuhr Asfendjar die tnterhehmung gegen ſein Land, als er ſchnell alle ſeine Kriegs⸗ völker zuſammen zog und gegen die Grenze hin gehen ließ. Bald erſchien Ben⸗Eſar und fiei mit ſei⸗ nem ungeheuern Heere in ſelnes Bruders Land. An⸗ fangs mußte die Grenzbeſatzung der Uebermacht weichen, in einigen Tagen aber ſtand Asfend⸗ jarss Heer in kampfluſtiger Schlachtordnung. As⸗


