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„Herr König, ihr habt das einträglichſte Hand⸗ werk gewählt,“ ſagte der Bauer, als er für das reiche Geſchenk des Fürſten dankte.„Sey zufrie⸗ den,“ antwortete der König,„denn du biſt von uns Allen doch der Glücklichſte.“
Asfendjar hatte nun die weiſeſte Einrich⸗ tung in ſeinem Lande getroffen. Als er ſich der Achtung und Liebe ſeines Volkes verſichert hatte, ſandte er eine Geſandtſchaft an ſeinen Vater, durch welche er demſelben die Thronbeſteigung als König von Laodica anzeigen ließ.
Wie erſchrack der alte König, als er dieſes ver⸗ nahm, er glaubte nun nicht anders, als ſein wr⸗ bannter Sohn würde aus Rache das thun, was er wegen ſeines großen Verſtandes befürchtete, näm⸗ lich: ihn oder ſeinen Bruder vom Throne zu ſtoßen; denn ſein mißtrauiſches Herz befürchtete Alles. Er nahm ſich alſo vor, das Königreich Laodica mit Krieg zu überziehen, Asfendjar'n vom Throne zu ſtürzen und das Land für ſeinen älteſten Sohn in Beſitz zu nehmen.
Es wurden nun insgeheim alle Anſtalten zu ei⸗ nem Angriffs⸗ Kriege getroffen, um unverhofft des Nachts mit hunderttauſens Mann auserleſener Trup⸗ pen in Asfendjar's Land zu fallen, und was ſich nicht gutwillig ergebe mit Mord und Brand zu
ſüchtigen, nach ſogenanntem Kriegsgebrauche. Al⸗
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