Teil eines Werkes 
2 (1818)
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Sie begrüßten ihn als ihren König, man be⸗

kleidete ihn mit dem königlichen Schmuck und führte

ihn in einem goldgeſtickten Seſſel auf einem weißen „Elephanten durch die Stadt, wo er die Huldigung

des Volkes empfing. Es war dieſes der dritte Tag, ſeitdem ihn ſeine Gefährten nicht wieder geſehen hatten; ſie befürchteten, es möchte ihm ein Unglück

begegnet ſeyn, und weil ſie ihn ſehr liebten, ſo hatten ſie alle Tage in der Stadt nach ihm geſucht. In dieſer Abſicht waren ſie auch am dritten Tage ausgegangen, als ſie von der Krönung des neuen Sultans hörten, und mit dem übrigen Volke in den Straßen herbeiellten. durch welche er zog. Asfendjar wurde ſeine Gefährken unter dem „Wolke gewahr, er winkte ihnen) ſich zu nähern. „Ich werde euch heute Abend in meinem Schloſſe bewirten,“ ſprach er,„wenn ihr meine Bäſe ſeyn wollt, ſo kommt zu mir.“ 1 16662 Am Abend ließ ihnen Asfeibfat ein köſt⸗ liches Mahl bereiten, und gab jedem beim Abſchied ein reichliches Geſchenk.„Das Glück“ ſagte er zu ih⸗ nen,„hat meinen Glauben wie es ſcheint, belohnen wollen. Es ſtieß mich ohne meine Schuld in den Kerker und hebt mich eben ſo ſchnell auf einen Thron. Ziehet hin in Frieden und erinnert euch oft eines Gefährten, der zu einer Zeit, wo er es am wenigſten dechte, die Wette gewann.“

„Herr

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