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hatte über dieſen Verluſt betrübt zu ſeyn, ging gleichgiltig unter dem Volke einher, und ſahe den Feierlichkeiten des Begräbniſſes ohne Rührung zu.
Seine Neugierde und ſein fremdes Anſehen machten
ihn den Bürgern verdächtig; man hielt ihn für ei⸗ nen Kundſchafter eines benachbarten Königs; man nahm ihn daher gefangen, feſſelte ihn mit Ketten und führte ihn, der ausgegangen war, ſein Glück zu machen, in ein dunkles Gefängniß, wo er über zwei Tage ohne Eſſen und Trinken ſchmachten mußte. „Was hat das Schickſal mit mir vor?“ ſprach er. „Will es meine Gedult und meinen Glauben prü⸗ fen, oder ſoll ich in dieſem Kerker verſchmachten?— Ich bin bereit Alles zu ertragen, was von Gott kommt, es komme von ihm, was da will. Das letzte aller menſchlichen Dinge iſt ja der Tod, vor dem ſich nur ein Feiger fürchten kann.“— als er
ſo dachte, hörte er an den Thüren des Gefängniſſes
raſſeln. Man ſchloß auf und der Kerkermeiſter mit der Wache trat herein; als man ihn auf ſein Be⸗ gehren mit etwas Speiſe und Trank gelabt hatte, befahl ihm die Wache vor dem Divan zu erſcheinen. Die Veziers und Räthe des Reichs waren ver⸗
ſammelt einen neuen König zu wählen; ſie konnten aber nicht einig werden. Einer von den klügſten unter ihnen rieth die Wahl zu beſchleunigen, damit
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aus ihrem Zwieſpalt kein bürgerlicher Krieg ent⸗ — ſtünde.
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