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dem jungen Kaufmann aber, der ihm einen ſo rei⸗ chen Gewinn zugewendet hatte, ſchenkte er einen Beutel mit fünfhundert Zechinen.
Als der Kaufmann zu ſeinen Gefährten zurück⸗ kam, erſtaunten dieſelben nicht wenig über den
reichen Gewinn. Der glückliche Kaufmann ſorgte
nun vor allen Dingen für eine koſtbare und reich⸗
liche Mahlzeit. Während ſie ſpeiſten ſagte der Kö⸗
nigsſohn:„ich habe wenig Hoffnung einen von euch zu übertreffen, denn ich kann mich weder auf meine Stärke, noch auf meine Geſtalt, noch auf meine Klugheit verlaſſen. Mein Gluͤck hängt blos von günſtigen Umſtänden ab, da ich es mir durch keinen von euren Vorzügen verſchaffen kann. Allein damit ich kein Glück, das mir begegnen könnte, durch meine Schuld verſäume, ſo will ich Morgen ausgehen und mein Gluͤck verſuchen. 2 8 Als er den folgenden Morgen in die Stadt ging, war das erſte, was er hörte, daß der Konig todt ſey. Da jammerten die Einwohner und klagten:
ach unſer guter König iſt todt und hat uns keinen
Sohn hinterlaſſen; wo werden wir wieder einen andern guten König von ſolcher Weisheit finden. Die Klage war allgemein, ein jeder, welcher den Verſtorbenen gekannt hatte, weinte und zerriß zum Zeichen der Trauer ſein Kleid. Asfendjar, der als Fremder keine Urſache (Maͤhrchen.) C hatte


