Teil eines Werkes 
2 (1818)
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leute in der Stadt wären, und was für Handlung am ſtärkſten daſelbſt gekrieben werde, er erfuhr da⸗ bei zugleich daß das Oel ſehr im Preiſe ſteige, indem alle Olivenbäume im vergangenen Winter er⸗ froren ſeyen Der junge Kaufmann ließ ſich durch ein Boot an das Schiff bringen, und da er erfuhr daß das Schiff größtentheils mit Oel beladen ſey, ſo ging er zum Schiffsherrn.„Ich bin der Han⸗ delsgenoſſe des reichen Ibrahim,“ ſprach er, „er läßt dich bitten die ganze Ladung von Oel, die dein Schiff führt, ihm zu überlaſſen. Wir ge⸗ ben dir für die Maaß zwei Drachmen mehr, als das vorige Jahr. Als der Schiffsherr dieſes zu⸗ frieden war, gab ihm der Kaufmann eine Summe als Aufgeld, und bat ihn, ihren Namen, Ibra⸗ him und Achmet aufzuſchreiben. Als der Kauf geſchloſſen war, eilte er zum reichen Ibrahtm.

„Herr,“ ſagte er,„ein Fremder, den du nicht

kennſt, bietet dir einen reichen Gewinn an. Ich wußte, daß deine Handlung an Oel Mangel leidet; ich hoffte dir zu dienen und habe um einen ſehr ge⸗ ringen Preis die ganze Ladung eines Schiff's mit Oel, das ſo eben angekommen iſt, in deinem Na⸗ men gehandelt. Ibrahim unterzeichnete den Kauf;

ſie gingenz beide an Bord, wo eine Menge Kaufleute

jetzt ſtanden, die in gleicher Abſicht, aber zu ſpãt kamen. Ib rahim bezahlte den Schiffsberrn, den

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