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ſeine ſchönſten Kleider an, putzte und bereitete an*
ſich Alles auf das zierlichſte; ſo vorbereitet, nahm er ſein Saitenſpiel und ging in das nächſte große Haus, das er auf ſeinem Wege fand. Es war die Wohnung des Veziers, deſſen Gemahlin die Muſik ſehr liebte. Er trat in den Vorſaal und ſang und ſpielte. Seine Stimme war ſanft und rein, und ſein Spiel ſehr angenehm. Er ward vor die innere Thür der Herrin gerufen und mußte ſich da hören laſſen. Man war ſehr wohl mit ſeinem Geſange und Spiele zufrieden, und die Gemahlin des Ve⸗ ziers, die ſehr freigebig war, gab ihm ein großes Geſchenk. So ging er von einem großen Hauſe zum andern, bis es Abend ward, da kam er mit einem Beutel von hundert und einigen Zechinen nach der Herberge zurück, und konnte ſeine Gefähr⸗ ten köſtlich bewirthen.
Der Bauer machte große Augen, als er das viele Geld erblickte, und ſagte dann zu dem Kauf⸗ mann:„Der Herr muß ſich wacker halten, wenn er den Zitterſpieler übertreffen will. Der hat in ei⸗ nem Tag mehr verdient, als ich in einem unſen Jahr kaum verdienen kann.“
Der Kaufmann begab ſich am andern Morgen an den Hafen, wo eben ein fremdes Schiff, die Ancker warf. Er hatte ſich die beiden Tage zuvor genau erkundigt, welches die anſehnlichſten Kauf⸗ leute
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