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Freundlichkeit und gute Geſtalt des Prinzen auch wohl gefiel, zu ſeinem Reiſegefährten an.
Sie ſetzten zuſammen ihre Reiſe fort, als am folgenden Tag ein dritter Reiſender zu ihnen kam. Dieſer war ein junger Kaufmann, der in ſeinem
Gewerbe die vollkommenſten Kenntniſſe beſaß. Seine
Geſellſchaft gefiel ihnen, und da er mit den beiden andern nicht weniger zufrieden war; ſo bat er ſie, ihm zu erlauben, ſeinen Weg in ihrer Geſellſchaft fortſetzen zu dürfen. Am dritten Tage geſellte ſich ein junger, geſunder und ſtarker Bauer zu ihnen. Er wollte in die benachbarte Hofſtadt des Königs von Laodica zu Markte gehen, und da er hörte, daß dieſe drei eben den Weg gingen, ſo blieb er bei ihnen. 3
Sie ſprachen unterwegs von allerlei Dingen; unter andern war auch die Rede vom Glück.„Wel⸗ ches mag wohl der leichteſte und ſicherſte Weg ſeyn, guf dem ein Menſch ſein Glück machen kann?“ fragte der Kaufmann.„Meiner Meinung nach,“ gab der Prinz zur Antwort,„ſind es günſtige Um⸗ ſtände, die unſer Vorhaben befördern; denn auch der geſchickteſte Schwimmer ſſt gezwungen, einem zu ſtarken Strome zu weichen. Daher glaube ich, kann ein Menſch, ohne ſein Verſchulden, in das tiefſte Elend gerathen, und auch, ohne ſein Ver⸗ dienſt, zum höchſten Glück gelangen.“
3 m Der
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