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Doch war der König nicht ſo grauſam, ſeinen unſchuldigen Sohn zu tödten, ſondern er verbannte ihn auf ewig aus ſeinem Reiche. Sein Haß gegen ihn ging ſo weit, daß er ihn wie einen Bettler aus ſeinem Schloſſe ſtieß, und ſeinen Unterthanen bei
Todesſtrafe unterſagte, denſelben auf irgend eine
Art zu unterſtützen oder ihm die geringſee Whbe zu reichen. 1 Asfendjar hatte ein viel zu edles Ha als
daß er darüber aufgebracht werden ſollte. So leicht
als es ihm geweſen wäre, ſich unter dem Volke,
welches ihn ſehr liebte, einen Anhang zu verſchaf⸗ fen, ſo wollte er ſich doch lieber aus dem Reiche verſtoßen laſſen, als ſich gegen ſeinen Vater empö⸗ ren. Vielleicht, dachte er, läßt mein Vater mit der
Zeit ſeinen Zorn gegen mich fahren, und nimmt mich wieder zu ſeinem Sohne an. Es iſt edler Un⸗ recht zu leiden, als Unrecht zu thun, auch hat Gott tauſend Wege mir dieſes Unrecht zu vergüten. Mit dieſen Grundſätzen und Gedanken eilte er ſo ſchnell als möglich über die Grenze.
Ars er nach einigen Tagen in ein anderes Kö⸗
nigreich kam, traf er unterwegs einen jungen Men⸗
ſchen von ſeltener Schönheit, der eine Zitter im
Aeme trug. Der Prinz gewann ihn lieb, da er ſah
daß er eben ſo verſtändig und höflich als ſchön war.
eßgleichen both ſich der Fremde, welchem die
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Fezunds
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