Eine Fluth von Thränen unterbrach dieſe Rede. Die liebenswürdige, tugendhafte Fürſtin miſchte zu den Thränen der Dankbarkeit die ihrigen; ſie hob Jakobine auf, nahm ſie bei der Hand, und führte ſie in das Haus. Man fand das Frühſtück vortrefflich, machte einen Spaziergang in den Gar⸗ ten, und beſuchte ſogar auch den Stall.
Nach einem At iffenthalt von anderthalb Stun⸗ den kehrte die Fürſtin mit ihrem Gefolge nach Forges
zurück, mit Empfindungen, welche die Großen nur darum nicht beneiden, weil ſie ihnen gänzlich un⸗
bekannt bieiben. Da es keine gute Feen mehr gibt, ſo ſollten
die Reichen und Mächtigen ihr wohlthätiges Zau⸗
bergeſchäft übernehmen. Allein, wenn auch ein⸗ mal ein ſolcher Erdengott ſich zu dem Volke herab⸗ läßt, ſo räumt man vorher ſorgfältig alles Elend aus ſeinem Wege, damit er nicht erinnert werde, daß er Brüder habe, die ein heiligeres Recht hät⸗ ten auf ſeine Schätze, als die Mückenſchwärme, die ſein Strahlenglanz herbeilockt.(2)
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