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Jakobine glaubten zu träumen!„Wahrlich, ſagte ſie zu ihrem Manne,„wir ſind weit reicher, als unſer guter verſtorbener Herr war. Sein Haus war nur eine Baracke gegen das unſrige. Unſer Garten iſt wohl zweimal größer, als der ſeinige. 9 Michell wir dürfen bei dem allen unſere Laub⸗ hütte nicht vergeſſen, beſonders den Winter über, wenn wir nun mit unſern Kindern beim warmen Ofen ſitzen. Wir müſſen dem lieben Gott jeden Tag danken, daß er ſo freundlich für uns ſorgt. In⸗ dem ſie dies ſagte, rollten große Thränen über ihre Wangen; Michel weinte ebenfals; ſie umarm⸗ ten ſich und ihre Kinder, und fühlten ſich glütcklicher In ihrer Liebe als je.
Jakobine konnte aus zu gooßzer Empfindung und Freude wenig ſchlafen. Sie hatte eine Nacht⸗
lampe auf den Ofen geſtellt, und faſt die ganze Nacht über betrachtete ſie mit immer neuer Verwun⸗ derung ihre ſchöne Stube und Hau sgeräthe, dankte und bat den lieben Gott, ihre Wohlthäterin doch
zja recht glüklich zu machen. Als kaum der Tag grauete, ſtand ſie nebſt ihrem Manne auf; das glückliche Pärchen beſuchte von Neuem die KRüche, den Garten und den Stall. Hierauf kleideten ſie die Kinder an, ſieckten ſich in ihre Feierkleider, und bereiteten das Frühſtück⸗ Ueber den Tiſch wutbe ein ganz neues Tuch gebreitet. 8
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