in⸗
fe,
Hauben— nichts war vergeſſen. Jakobine
— 21—
4
und ihre Kinder überließen ſich ganz der Freude, die um ſo reiner war, da Michel's Geſundheit täglich zunahm. Die Sorgfalt des Arztes, eine geſunde Wohnung und gure Nahrung, hatten Wun der gethan, und in Zeit von einem Monat konnte er ſchon das Bett verlaſſen, und im Zimmer auf und abgehen. 1
Nach einiger Zeit hatte Jakobine eine Zu⸗ ſammenkunft mit ihrer Wohlthäterin, die ihr ein Gebund Schlüſſel zuſtellte.
„Dies ſind die Schlüſſel zu eurem Hauſe,“ ſagte ſie,„und zu euren Schränken. Geht nach Hauſe, gute Jakobine, ich werde morgen zu euch kommen, und bei euch frühſtücken.“ Jako⸗ bine ſtarrte ſie mit offenem Munde an, ſtammelte einige Worte, und nahm die Schlüſſel ohne zu wiſ⸗ ſen, wie ihr geſchah. Sie konnte nicht glauben und begreifen, daß ſie ein Haus und Schränke ha⸗ ben ſollte, vielweniger daß die Baſe des Konigs bei ihr frühſtücken würde.
Noch am nämlichen Tag wurde Michel, ſeine Frau und Kinder nach der Einöde zurückge⸗ bracht, wo man ſie gefunden hatte. Allein wie groß war ihre Ueberraſchung, da ſie auf der Stelle wo ihre Laubhütte geſtanden hatte, ein nettes, klei⸗ nes Haus erblickten, um welches ringsher ein Gar⸗


