Teil eines Werkes 
2 (1818)
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„Euer Mann iſt krank, und er liegt in dieſer Hütte?“.

„Ja."6

„Ach Gott! wie gut, daß wir uns in dieſem Wald verirrten, und daß der Zufall uns hieher führte!“—

Die; Unbekannte näherte ſich der Hütte, und ging hinein, begleitet von ihren Damen, aber nicht

ohne viele Mühe; denn die Abſätze von ihren Schu⸗

hen, ihre Hüte mit Federn„ fanden überall ſo viel

Widerſtand, daß die Unbekannte, um dem Unange⸗

nehmen dieſer Lage auszuweichen, ſich in der Hütte auf die Kniee niederließe„Großer Gott,“ ſagte ſie, indem ſie Michel erblickte, und Thränen ih⸗

ren Augen eutrannen;„ſeyd zwei Jahren habe ibr keinen andern Aufenthalt? Habt ihr in Forges

keine Hilfe gefunden?“ „Ach Forges iſt ſo weit von hier.—

—„Es ſind nur drei Stunden bis dahin.“— „‚Mein Mann kränkelt ſeit ſechs Monat, ich konnte ihn nicht allein laſſen, um eine ſo große Reiſe zu unternehmen. Auch fehlt es uns nicht an Unterſtützung, wir erhalten in dem nahen Klo⸗ ſter Brod und Kartoffeln.“ Indem Jakobine

dieſes ſagte, nahm die Unbekannte einen Beutel

aus ihrer Taſche, und reichte der Jakobine ei⸗ nige Goldſtücke.„Nehmt!“ ſagte ſie zu ihr,„die⸗ (Maͤhrchen.) B ſen

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