Teil eines Werkes 
2 (1818)
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rollt nach ihrer Hütte zu; Jakobine hüpfte vor Freude, und ging von ihrer Hütte einige Schritte demſelben entgegen, umwimmelt von ihren fünf Kindern. Der Wagen war etwa noch zwanzig Schritte von ihr entfernt, und ſie bemerkte in demſelben ein bildſchönes Frauenzimmer, deren ſanf⸗ tes Auge auf ihr und ihren in bloſen Hemden ge⸗ kleideten Kindern verweilte, und in demſelben Au⸗ genblicke dem Kutſcher zu halten befahl. Jakobine, überraſcht, verwundert, wagte es nicht, ſich von der Stelle zu bewegen:

Die ſchöne liebenswürdige Unbekannte war von drei Fräulein begleitet, de mit ihr aus dem

Wagen ſtiegen und ſich Jakobine näbrten. 7, „Gehören dieſe fünf Kinder euch! 21 fragte ſie. „Ja.“

„Die armen Geſchöpfe! ſie ſind ja faſt nackend! 36 „Odie Jüngſten haben Jäckchen, allein wit heben

— ſie für den Winter auf.“

„Bringt ihr den Tag in dieſer Hütte zu2 2* „Den Tag und die Nacht.“ „Wie, ihr habt keine andere Wohnung? 2 ½

„Seit zwei Jahr nicht mehr. Doch ſind wir

den Sommer über hier ſo übel nicht; nur der Win⸗ ter iſt ein wenig rauh, beſonders für meinen kran⸗

ken Mann.“

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