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als man glauben ſollte. In ihrem Leben hatten ſie nie in einem verſchloßnen und mit einem Ofen ver⸗ ſehenen Zimmer geſchlafen; der Stall, welcher ih⸗ nen vorher zur Schlafſtätte diente, hatte ein an mehreren Stellen effenes Dach und eine ſo ſchlechte Thür, worin mehrere offene Spalten waren, durch welche man ohne Mühe eine Hand ſtecken konnte. Sonach fanden Michel und Jakobine ſeibſt zur Zeit der härteſten Kälte keinen großen Unter⸗ ſchied zwiſchen ihrer Hütte und jenem Stall, wel⸗ cher der Gegenſtand ihrer Rückerinnerung war; und den Sommer hindurch war ihre Hütte, die auf einem trockenem Boden ſtand, durch ein mit wil⸗ den Blumen, Wurzeln und Früchten angefülltes Gehölz gegen Wind und Wetter geſchützt wurde, ein angenehmerer Auffenthalt, als ein dunkeler feuch⸗ ter Stall in einem kleinen Hofe, umgeben von Miſthaufen und einem ſtinkenden Pfuhle.
Gegen Ende des zweiten Winters daß ſie dieſe Einſtedlei bewohnten, befand ſich Michel, der
ſeit einigen Wochen ſich nur noch mit Mühe fort⸗
ſchleppen konnte, in einem Zuſtande, der es ihm am Ende unmöglich machte, ſelbſt nach der Abtei
zu gehen, um die ihm beſtimmten Lebensmittel dors
abzuholen. Jakobine that dieſes nun an ſeiner
Stelle, und der arme kranke Michel lag traurig
in ſeiner Hütte auf dem Lager von dürren Blättern.
Zwar
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