Teil eines Werkes 
2 (1818)
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f— 12— war auſſerordentlich. Ihre Fröhlichkelt ging auf beide Eltern über; nichts fehlte aber auch zu die⸗ ſem genügſamen Gaſtmahl, denn die Gäſte hatten einen eben ſo guten Appetit als frohen Muth. Der ruhigſte Schlaf beſuchte ſie am Abend. Nachdem ſie beinahe drei Wochen Tag und Nacht allem Un⸗ gemache der Witterung ausgeſetzt geweſen waren, mußte es ihnen allerdings ein unbeſchreibliches Ver⸗ gnügen verurſachen, ſich unter einem dichten wohl⸗ verwahrten Schutzdache auf trokenem Laub ausruhen zu können. Munter und geſund ſtanden ſie am nächſten Morgen arf. „Es geht doch nichts über eine gute Bequem⸗ lichkeit,“ ſagte Michel,„wenn man ſie haben kann. Man hat gut ſagen, daß man ſich an alles gewöhnen kann, wenn man alle Bequemiichkeiten hat; ich hätte docht auf Gottes Erdboden un⸗ ter freiem Himmel geſchlafen.“—„Auch ich nicht,“ verſetzte Jakobine,„ich erinnere mich immer noch an den warmen Stall, worin wir bei unſerm

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gruzen Herrn ſchliefen⸗—„Und nicht wahr Jako⸗

bine,“ entgegnete Michel,„unſere Hütte iſt wohl ſo gut als jener Stall, nicht wahr?“—

„O gewiß!“ erwiederte Jakobine,„und dann ſind wir ja daheim, und wie unſer ehrlicher Herr als ſagte, man iſt nirgends ſo gut als in ſeinem Hauſe.

Dieſe