Teil eines Werkes 
2 (1818)
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nicht gedacht. Der Winter wird auch noch nicht ſobald kommen; ſind wir ja doch erſt im Juli 1. „Hört guter Mann, weil ihr es doch ſo ſehr wünſcht, ſo erlaube ich es euch, eine Hütte zu bauen; und überdies mögt ihr alle zwei Tage kom⸗ men und für euch und eure Familie Brod und Kar⸗ toffeln holen.“—„Ich beſitze zum Glück einen Sack!“ rief Michel voller Freude. „Geht hin,“ ſagte der Abt,„dies iſt alles was ich für euch thun kann... „Das iſt mehr, als ich verlangt hatte,“ ju⸗ belte Michel.„Wahrlich! meine Frau wird mit mir zufrieden ſeyn.“— Indem er dies ſagte, eilte

er über Hals und Kopf davon. Schon befand er

ſich auſſer dem Hof des Kloſters, als man ihn auf Befehl des Abts zurückrief, um ihm einen Vorrath

voon Brod und in der Aſche gerͤſtete Kartofeln zu geben. Michel, der eine ſeltene Eyrlichkeit beſaß, wollte das Geſchenk erſt nicht annehmen.„Der Herr Abt,“ ſagte er gutmüthig,„hat mir nur er⸗ laubt, alle zwei Tage zu kommen. Uebermorgen werde ich mich daher gewiß einfinden.“

Seines Widerſpruchs ungeachtet füllte man ſeine Säcke mit einem Vorrathe; er ſchied froh von dannen, ſehr vergnügt über den glücklichen Erfolg ſeines Ganges. Als er das Gehölz erreichte, fand

er ſeine Jakobine mit ihren Kindern auf ihn war⸗ ten,

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