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„Wir können nicht alle Armen unterſtützen,“ ſagte der Abt. at t S 3 ne „ Ich bin kein Bettler und verlange keine Al⸗ moſen;“ erwiederte Miche,„wir haben Muth, und wollen gern arbeiten.“— Aber ihr verſteht ja nichts,“
kerthanen den Vorzug.“
„Ich verſichere euch, Herr Abt! ich bin ſchwach und kränklich, und ihr werdet mich wohl in eure Dienſten nehmen müſſen. Und wenn ihr mich nicht braucht, ſo bedenkt daß ich euch brauche.kẽ
„Wie? da ihr außer Stand ſeyd, zu dienen?—
„Eben darum,“ entgegnete Michel,„dieſer Urſache wegen hat mich mein ſeliger Herr angenom⸗ men und behalten. Wenn ihr indeſſen keine kränk⸗ liche Leute in euren Dienſten haben mögt, ſo er⸗ theilt uns wenigſtens die Erlaubniß, uns in eurer
Wildniß eine kleine Hätte von Zweigen bauen zu dürfen.“ 3 3
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„Und wovon wollt ihr leben?“—„O u ent⸗ gegnete Michel,„von wilden Früchten und Wur⸗
zeln, es giebt dort herriiche Kreſſe, Erdbeeren,
wahres Paradies daſelbſt.“—
„Und den Winter über?" fragte lächelnd der Abt.„Ach an den Winter haben wir noch gar
wiederholte der Abt,„und zudem haben unſere Un⸗
Haſelnüſſe und treſſliches reines Waſſer. Es iſt ein
nicht


