Teil eines Werkes 
2 (1818)
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beeren pflückte. Sie eilte zu ihr, und fragte ſie, wem die Gegend zugehöre, und wo ſie ſich befänden?

„Ihr befindet euch auf dem Gebiethe der Ab⸗

tei Bobee,“ erwiederte die Bäuerin. ai „Iſt die Abtei weit von hier?“ frug Jako⸗ bine weiter.

„Eine gute halbe Stunde, ich will eben dieſe Erdbeeren hinbringen,“ verſetzte die Bäuerin.

Nach dieſem Bericht ging J akobine mit ihs rem Manne zu Rath, und nachdem Michen ſeine Anweiſung erhalten hatte, ging er in Begleitung der jungen Baͤuerin nach der Abtei. Jak obine, der er verſprochen batte, ſobald als möglich zurück⸗ zukommen, blieb mit ihren Kindern am Eingange des Gehölzes zurück.

Michel kam in der Abtei an, und wurde ſo⸗ gleich vor den Abt geführt, dem er ſeine ganze Lage mit aufrichtiger Miene ſchilderte, er bat um Arbeit, oder wenigſtens ihm zu erlauben, daß er in dem Gehölze, welches er dem Abte bezeichnete, ſich an⸗ bauen zu dürfen.„Aber was verſteht ihr?“ fragte der Abt.„Ich verſtehe die Kühe zu hüten”=/

„Wir haben keinen Hirten nöthig,“ verſetzte der Abt,„auch ſeyd ihr nicht unſer Unterthan.“

Aber mein Gott ich habe nichts zu leben, und

das lauft alſo auf ein's hmaus"²6 8 6„Wir