Teil eines Werkes 
2 (1818)
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dem Walde fortgegangen waren, fanden ſie einen gebahnten Fußweg, der ſie am Ende des Waldes in eine lichte Einöde führte. Die romantiſche wilde Gegend war mit Heidel⸗ beeren überſät, und ſie entdeckten zugleich daſelbſt eine Quelle, die von einem bemopſten Felſen herab rieſelte. Dieſer Anblick verurſachte bei Jakobine die lebhafteſte Freude, indem ihre Kinder faſt vor Durſt verſchmachteten. Um ihr Glück vollkommen zu machen, war die Grenze des Waldes mit Ha⸗ ſelaußſtauben, Maulbeerbäumen und wilden Him⸗ beerhecken angefüllt, und in einer andern Gegend dieſer Einöde fanden ſie eine große Menge Erdbee⸗ ren. Jakobine gerieth in dieſer Wildniß in

Entzücken bei der Anſicht dieſes freigebigen, natür⸗

lichen Gartens.„ Michel,“ rief ſie,„hier laß uns Hütten bauen! Ein wahres Paradies, ſiehe hier das koſtbare Quelwaſſer, hier die herrlichen Früchten, hier werden wir herrlich leben können. Wir wollen von Laubwerk uns eine Hütte bauen, um einen Zufluchtsort für Wind und Regen zu haben.“—„Aber wir werden von dem Eigenthü⸗

mer eſer Gegend wohl Erlaubniß haben müſſen,“

bemerkte ſie nachher, dieſe Bemerkung machte ſie traurig.

In demſalben Angenblicke entdeckte fie in eini⸗

ger Lntſanung eine junge Bünerin, welche Erd⸗