Teil eines Werkes 
2 (1818)
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und wer ſie beſſern will, macht ſich bei ihnen ver⸗

haßt. Ach, die Stimme der Tugend iſt nur beredt für tugendhafte Herzen; die andern folgen nur der Beredfamkeit, die ihren Begierden und ihren Laſternn ſchmeichelt. Nenn' dieſe Laſter Schwäche, oder ei⸗ finde ſonſt ein minder harttönendes Wort man wird dir Beifall zulaͤcheln und mit Dank lohnen; nenne es aber bei ſeinem wahren Namen, zeige es in ſei⸗ ner ganzen abſcheulichen Nacktheit und man wird

dich haſſen und perfolgen. Gant

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Man verwundere ſich nicht über die zwar kleine, aber für die damalige Zeit bedeutende Summe. In dem fünfzehnten Jahrhunderte, wo dieſe Sage her⸗ rührt, war das reiche Peru noch nicht entdeckt und daher Teutſchland noch ſehr arm an Geid, und doch hatte man das unglückliche, unheilbrin⸗ gende Papiergeld noch nicht; dieſe hölliſche Erfin⸗ dung war nur dem achzehnten Jahrhunderte vorbehal1su ten. Damals gab es keine Landſaugern von Miun; ſtern oder Geheimen⸗Räthen, die durch ihre Plut macherei die Unterthanen arm und elend machten.*) 1

*) Die Unterthanen ſind am gluͤcklichſten, die wenig auslaͤndiſche Bedurfniſſe brauchen, kein Pa⸗ piergeld und kein Lotto*) um Lande haben, undßwo die Buͤrger, nach Montesquieu's Staarsgeſetze, weder zu arm noch zu reich, ſon⸗

dern im Ganzen wohlhabend ſind.

) Paviergeld und Lotto's kannte man in älterern Zeiten nicht, dieſe unglücklichen menſchenverderbenden Eyfindun⸗ gen haben wir blos dem letzten Jahrhunderte der plus⸗ macherei zu verdanken. 8

Weich

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