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den Namen zu fuͤhren, den er früher im Wahn⸗ ſinne des Hochmuths und der Eitelkeit verſchmäht. Er flehe Sabinen an, den Boten der Verſöh⸗ nung zwiſchen ihm und dem Vater abzugeben. Ach! auch ſie habe er ſchwer beleidigt, und er fühle das um ſo tiefer, jemehr er nun ihren ho⸗ hen Werth erkenne! Ach, auch ſie möge ihm verzeihen und ſeinem Gemüthe Ruhe und min⸗ deſtens Hoffnung auf eine glückliche, durch Va⸗ terliebe wieder verherrlichte Zukunft zurückkehren laſſen! Er unterzeichnete: Julius Namenlos.
«Unglücklicher!“ ſeufzte Sabine und ver⸗ barg den Brief auf ihrer Bruſt: swohl irrſt du als ein Namenloſer umher, und wirſt viel⸗ leicht vergeblich für immer das Verlorene wieder zu gewinnen trachten. Doch will ich deinem Ver⸗ trauen entſprechen. Ja, ich will es wagen, in der Seele des Andreas die Erinnerung an dich zu erwecken!»
Als ſie nun Abends bei dem Alten ſaß, der eben wiederum mit dem Zuſammenſetzen der Ama⸗ tigeige beſchäftigt war und freudige Hoffnung


