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gegen den Herbſt hin eines Abends eine Reiſe⸗ kutſche langſam und ſchwerfällig durch die Stra⸗ ßen polterte und vor dem Hauſe des Stadtmu⸗ ſikus hielt.
Endlich kommt er! riefen Viele und eilten fort, um den geachteten Mann willkommen zu hei⸗
ßen, deſſen Unfall ſchon durch Renata Franz⸗
heimer, die auch in jenem Bade zugegen ge⸗ weſen, mit allerlei hämiſchen Seitenblicken auf Julius berichtet worden war. Lange hatte An⸗ dreas in lebensgefährlicher Krankheit gelegen. Als nun nach vielfachen Stuͤrmen ſeiner kräfti⸗ gen Natur der Sieg geblieben war und die kör⸗ perliche Geneſung unter Sabinens liebevoller Sorgfalt langſam erfolgte; da wollte ſich jedoch immer noch der Geiſt nicht wieder in ſeiner alten Kraft erheben, und eine tiefe Schwermuth, eine Gefühlsſtumpfheit gegen Alles, was ihm früher wichtig geweſen war, blieb des alten Lamm nur allzutreue Gefährtin. Freundlichkeit und Milde zeigte er gegen Jedermann; die Herrſchaft der Gedanken aber war ihm nicht immer eigen. So


