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Stimmen des Lebens : drei Erzählungen / von Georg Döring
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wärtigen Badegäſte, verließen dieſe zum Zeichen ihres Unwillens und ihrer Verachtung mit einem⸗ male ſaͤmmtlich den Saal. Die Macht des Bei⸗ ſpiels wirkte ſchnell auf die Uebrigen; nach we⸗ nigen Augenblicken war außer dem Orcheſterper⸗ ſonale, der Sängerin und dem Virtuoſen Nie⸗ mand mehr vorhanden.

Jetzt blickte Julius, der bisher in dum⸗ pfer Betäubung geſtanden hatte, um ſich. Er ſah ſich verachtet, entehrt vor der Welt und den anweſenden Kunſtgenoſſen, und das Alles durch ſeinen eigenen Vater. Trotz und Bitterkeit ſtie⸗ gen in ihm auf. Mit einem höhniſchen Geläch⸗ ter machte er dem gepreßten Innern Luft. Dann ſtürzte er außer ſich fort und eilte im Sturmes⸗ fluge nach ſeinem Gaſthofe.

3 Als Signora Landrini ſpäter heimkehrte, fand ſie ihren Gefährten nicht mehr. Er war mit Ertrapoſt abgereiſt: Niemand wußte wohin. .. 4

Die Einwohner des Städtleins Friedheim blickten neugierig aus ihren Fenſtern, als ſpät